Alles Lebendige braucht Pflege ...

... insbesondere in den Übergangs- und Grenzsituationen des menschlichen Lebens – also auch in Zeiten von Krankheit bis hin zum Tod.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht:

unsere Gäste und deren Angehörige in dieser Phase
lebensbejahend, ganzheitlich, schützend und in Anerkennung ihrer
Autonomie und Biographie pflegend bis zum Lebensende zu
begleiten, um ihnen auch in dieser Zeit ein menschenwürdiges Dasein
und ein Höchstmaß an Lebensqualität zu erhalten.

Gerade bei weit fortgeschrittenen Erkrankungen lassen sich Befindlichkeitsstörungen nicht allein durch medizinische/medikamentöse Therapien und die herkömmlichen Pflegemethoden mildern.

Deshalb haben wir unsere normalen Pflegetätigkeiten durch folgende lindernde Maßnahmen ergänzt:

  • Wickel- und Auflagen
  • Einreibungen und Streichungen
  • Aromaölanwendungen
  • Akupressur

Dabei sind für uns die zwölf Gesten, die die Pflege charakterisieren, handlungsanleitend:

  • Raum schaffen,
  • einhüllen,
  • ausgleichen und harmonisieren,
  • anregen und reizen,
  • belasten und erwecken,
  • betätigen,
  • aufrichten,
  • ernähren,
  • entlasten und abwehren,

 

Anthroposophie:

Das Wort entstammt dem Altgriechischen und setzt sich aus den Bestandteilen „Mensch“ und „Weisheit“ zusammen.

Als solches wird eine von Rudolf Steiner (1861–1925) begründete, weltweit vertretene spirituelle Weltanschauung bezeichnet.